Donnerstag, 24. Mai 2018

Abriss und Baubeginn Familie Jean -Charles

Das Spendenhaus für Familie Jean-Charles wurde vom Vorstand genehmigt, die nötige Spendensumme überwiesen und so kann es nun losgehen. Freitags kam unser Maurer von Cap Haitien zurück, nun beginnt er samstags gleich diese Baustelle.

Als erstes muss das bestehende - wie will man es nur nennen???- "Haus", "Hüttchen", "Wohnkonstrukt" abgerissen werden.
Wir finden es überschwemmt mit Wasser vor, da es die Tage zuvor regnete.
  
Die Familie hilft mit Bretter, Wellblech und die Betten auf der anderen Seite des Grundstücks zu sammeln. Die wenigen Habseligkeiten sind schnell verstaut und werden mit einer Plane vor kommendem Regen geschützt.
Die ehemaligen Steine lassen sich leicht zetrümmern und dienen als erste Schicht der Aufstockung.
Die Oma singt die gesamte Zeit das Lied "Dieu fort est grand" (Gott ist stark und groß) und weiß vor lauter Gück nicht wohin mit sich. Der Grundstein ist gelegt für ein richtiges Haus. Kein Regenwasser mehr unter den Betten, "bondye benim"ruft sie immer wieder:  "was sind wir gesegnet". 







Freitag, 4. Mai 2018

Immer wieder technische Probleme bei der Produktion

die Zementblocksteine gehen weg wie warme Semmeln, unsre Kunden sind begeistert von der Qualität. Doch die Anzahl die wir produzieren können bleibt gering wegen technischen Ausfällen. Zuerst der Generator, dann der Steincrasher, immer wieder der Betonmischer und aktuell der Starter vom LKW.  Die Arbeiter müssen an manchen Tagen heimgeschickt werden. So suchen wir weiter nach belastbaren technischen Lösungen. Haiti ist nicht nur für Mensch und Tier eine Herausforderung, sondern eben auch für alle Maschinen. 
Aufreibend denn es bedeutet weiterhin investieren statt rentabilisieren. 
Doch es ist eben notwendig. Dranbleiben unsere Devise. 





Dienstag, 1. Mai 2018

Besuch nach 4 Monaten bei Familie Jean-Baptiste

Im Januar zogen sie in ihr Habitat-HT Häusschen ein. Heute dürfen wir etwas für den Sohn von den Spendern überbringen. Noch nie hatte er ein solch großes Geschenk in Händen. Die Mutter bedankt sich immer wieder. Sie könne nun ruhig schlafen, da die Kinder nicht mehr am Erdboden von Skorpionen gebissen werden. Bei allen drei Kindern fällt auf, wie gut sich die Haut entwickelt hat. Welch Unterschied nach so kurzer Zei: ein sauber auskehr- und wischbares Haus zu bewohnen anstatt auf der Erde mit Würmern und Bakterien. Wohnqualität = Lebensqualität!
Ja, wir können etwas bewirken und damit einen Unterschied machen. Nicht für alle, aber offensichtlich u.a. für diese Familie und alle Nachbarn, die die Latrine mitbenutzen. 
 
Gerade gestern kam in einem Gespräch wieder die Frage auf: "Was kann ich schon an XXX ändern?"  Auch wenn wir nicht die großen wirtschaftlichen Zusammenhänge beeinflussen können. Jeder Einzelne kann in seinem Umfeld, in seinem Bereich den Gott ihm anvertraut hat, etwas bewegen. Und dieses kleine Zahnrad hat ungeahnt große Wirkung. 
 
Lasst uns an unsren Rädchen drehen :-) 
Das darf ruhig etwas verrückt sein. 

Verrückt - wenn eine junge deutsche Familie einer Haitianischen ein Haus schenkt? 
Mag sein - lasst uns ver-rückt sein, denn es bewegt was :-) 


 

Freitag, 13. April 2018

Spendenhaus für Familie Jean-Charles


Familie Jean -Charles ist uns seit 2015 bekannt. Ihr Haus wurde während der Zyklone 2004 und 2008 komplett vom Wasser überflutet. Zwei Zimmer sind zusammengebrochen, im letzten verbleibenden Zimmer hausen 5 Personen: Die Mutter Nahomie, die Großmutter, Nahara und ihr kleiner Bruder, sowie eine Tante. Drei Betten füllen das Zimmer komplett aus, in den Hausüberresten kochen sie und hängen Wäsche auf. Das Haus ist nicht reparierbar. Ein Neubau ist notwendig mit einem erhöhten Fundament um vor erneuten Fluten zu schützen. Die vorhandene Latrine nicht schön, aber funktionstüchtig. Wasser muss bei Nachbarn eingekauft werden, Strom beziehen sie von der Stadt.

Der Vater verließ Nahomie nach der Geburt des Sohnes. Er sei oft gewalttätig gewesen, berichtet sie mit gesenktem Kopf. Die Frauen tun was in ihrer Macht steht, um die Kinder gut zu versorgen. Eine fürsorgliche und offene Atmosphäre ist bei allen Besuchen wahrnehmbar. Sie bringen zuverlässig alle geforderten Leistungen für die Patenschaft der Lebensmission. Eine Verbesserung der Wohnverhältnisse ist ihnen nach menschlichem Ermessen aus eigener Kraft nicht möglich. 






Sonntag, 8. April 2018

DANKbar für KOSTbares!

Heute Abend dürfen wir unsere neue Lernhelferin empfangen, die mich bis zum Schuljahresende ablösen wird. 
 
Zwei Monate Mama + Lehrerin-Dasein...   herausfordernd und schön war's!
Gemeinsam mit den eigenen Kindern entdecken zu dürfen, Witze über den Schweinehund zu erfinden, sich auch mal durchbeißen und eigene Wissenslücken plombieren... 
Picknick auf der Terrasse in den Pausen...
Herausfordernd aber auch nicht über den Lehrer schimpfen zu können, sondern selbst die Doofe sein zu müssen :-( 
 
Wiedereinmal bin ich neu DANKbar für das super Konzept der deutschen Fernschule. Gerade im Vergleich zum haitianischen Unterricht. Wie sehr kann man kognitive Entwicklung fördern, Neugierde stärken und Freude beim Lernen erleben!  

Wieder neu bin ich ganz gewiss DANKbar für all unsere treuen Freunde, die uns diese KOSTbare Fernschule schenken! 
Und für all die verschiedenen Lernhelfer/innen, die sich in unsere Kids investieren!




Sonntag, 1. April 2018

Die Oster-Perle


Beim Juwelier
Von Charles Swindoll

„Ich möchte diese Perle. Wieviel kostet sie?“
„Nun“, sagte der Verkäufer, „sie ist sehr teuer.“
„Aber wie teuer?“ frage ich.
„Es ist ein sehr großer Betrag.“
„Glauben Sie, dass ich sie kaufen könnte?“
„Oh natürlich, jeder kann sie kaufen.“
„Aber sagten Sie nicht, sie sei sehr teuer?“
„Doch.“
„Nun, wie teuer ist sie?“
„Alles, was Sie besitzen“, antwortete der Verkäufer.
Ich entscheide mich. „Also gut, ich kaufe sie“, sage ich.
„Was besitzen Sie?“ will er wissen. „ich will es aufschreiben.“
„Ich habe 10.000 EUR auf der Bank.“
„Gut- 10.000 EUR. Was noch?“
„Das ist alles, das ist alles, was ich habe.“
„Sonst nichts?“
„Nun, ich habe einige EUR hier in meiner Tasche.“
„Wieviel?“
Ich beginne zu graben. „…30,40,60,80,120 EUR.“
„Das ist gut. Was haben Sie noch?“
„Nichts mehr. Das ist alles.“
„Wo wohnen Sie?“ forscht er weiter.
„In meinem Haus. Ja, ich habe ein Haus.“
„Dann auch das Haus.“ Er schreibt es auf.
„Sie meinen, ich soll in meinem Wohnwagen schlafen?“
„Sie haben einen Wohnwagen? Den auch. Was noch?“
„Ich werde in meinem Auto schlafen müssen!“
„Sie haben ein Auto?“
„Zwei.“
„Beide gehören dann mir, beide Autos. Was noch?“
„Nun, sie haben bereits mein Geld, mein Haus, meinen Wohnwagen, meine Autos. Was wollen Sie mehr?“
„Sind Sie allein auf der Welt?“
„Nein, ich habe eine Frau und zwei Kinder.“
„Oh ja, Ihre Frau und Ihre Kinder auch. Was noch?“
„Ich habe nichts übrig! Ich bin nun allein.“
Plötzlich ruft der Verkäufer aus: „Oh, das hätte ich fast vergessen! Sie selbst auch! Alles wird mein – Ihre Frau, Kinder, Haus, Geld, Autos – und Sie auch!“
Dann fährt er fort: „Nun hören Sie – ich erlaube Ihnen, alle diese Dinge für eine Zeit zu benutzen. Aber vergessen Sie nicht, dass sie alle mir gehören, auch Sie selbst. Und wenn ich irgendetwas davon brauche, müssen Sie es hergeben, weil ich nun der Besitzer bin.“


FROHE OSTERGRÜßE! - Mehr als Eier anmalen :-) 



 

Sonntag, 25. März 2018

Wieso einfach, wenn es auch kompliziert kompliziert geht?


Aus dem Nähkästchen geplaudert
 Themenreihe zum besseren Verständnis der haitianischen Alltagswelt

11.       Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht? 

Da wir im Bausektor tätig sind, möchte ich an einem Beispiel aus diesem Bereich den alltäglichen Wahnsinn in Haiti etwas näher beleuchten, der sicherlich auch auf andere Bereiche übertragen werden kann. Es sind die Grundstrukturen, die gewisse Arbeitsabläufe  erschweren, behindern oder gar blockieren. 

Durch die verschiedenen Baustellen und den kleinen Baumarkt sind wir regelmäßig mit der Notwendigkeit konfrontiert größere Mengen an Materialien einzukaufen. Auf den Wunsch meines lieben Mannes hin, begleite ich ihn diesmal bei seiner Tour. Gonaives ist zwar viertgrößte Stadt des Landes, doch nach französischem Vorbild sind alle Strukturen zentralisiert in der Hauptstadt Port-au-Prince. Für die einfache Strecke von Gonaives bis zum Eingang von Port-au-Prince fährt man je nach Verkehrsaufkommen 3 bis 3,5 Stunden. Von den ersten Ausläufern der Hauptstadt bis zum Stadtzentrum variiert es zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Die Hauptverkehrsstraßen sind einspurig, in schlechtem Zustand (man weicht tiefen Löchern aus) und durch den öffentlichen Verkehr der Taptaps sowie der privaten Autos völlig überfüllt. Menschen überqueren allerorts die Straßen, Motorräder zwängen sich ihren eigenen Weg hindurch und am Straßenrand tummeln sich allerlei Verkäufer. Alle wichtigen Unis, staatliche Einrichtungen, Ministerien und private Firmen haben ihren Hauptsitz in Port-au-Prince, so dass man zur Rush-Hour nochmal Zeit hinzurechnen sollte. 

Nun steuern wir verschiedene  Baumärkte an. Der Erste liegt in einem 2013 neu angelegten Industriepark mit schönen sauberen Fahrwegen. Beim Eintreten ins Gebäude erfreut sich mein Herz an der gut sortierten Ausstellung der Waren, der Ordnung und der recht vielfältigen Auswahl. Die Chefs sind alle hellhäutig, die Lagerarbeiter ausschließlich dunkelhäutig. Die Bourgeoisie stammt von den ehemaligen Kolonialherren und den arabischen Geschäftsleuten ab, spricht bis heute gestochenes Französisch und hält den Wirtschaftssektor in ihrer Hand. Bilde ich es mir ein oder ist eine gewisse  Arroganz im Umgang mit farbigen Einkäufern wahrzunehmen, während ein Weißer gleich zum Chef eingeladen wird?
 Jedes Produkt ist mit einem Etikett versehen und dem Preis in USD, obwohl die Landeswährung der haitianische Gourde ist. Die Regierung hat vor Jahren ein Gesetz verabschiedet, dass die Auszeichnung der Preise in USD verbietet, um den überhöhten Umtauschkursen der Geschäftsführer einen Riegel vorzuschieben, die dadurch dem Käufer zusätzliche Verluste aufzwängen. Doch es mangelt offensichtlich an der Kontrolle der Umsetzung solch guter Gesetze.                                                                                                                                                                                                                                                       
 Nun beginnt der Marathon: die Auswahl der benötigten Produkte, deren Qualitäts- und Preisvergleich, das Notieren der jeweiligen Etikett Nummern  und die Abarbeitung der Einkaufsliste. Denke an Hollywoodfilme in denen ein kleines Gerät die Etikette für den Hochzeitstisch scannt – welch Erleichterung dies wäre? Mit unseren Notizen sucht Dieufort „seinen“  Verkäufer. Ohne Beziehungen geht nichts in Haiti. Man knüpft und pflegt sie nicht nur mit einem Lächeln und Herzlichkeit, sondern stets auch mit einem offenen Geldbeutel. Service wird nicht gewährt, nur weil man wo angestellt ist. Man ist ev. präsent weil man angestellt ist, doch Arbeiten verrichtet man erst, wenn man Scheine des Kunden in Händen hält. Es gilt manche Fragen zu klären: Ist dieses Produkt in einer gewissen Anzahl auf Lager? Wann kommt eine neue Lieferung falls nicht? Ist es in einer anderen Farbe erhältlich wie ausgestellt? Die Etiketten nennen nur den Einzelpreis, wieviel kostet Menge X? … Unser  Verkäufer gibt all unsere Produkte ein, checkt die Verfügbarkeit im Lager und druckt einen Kostenvoranschlag aus. Nun beginnt die Verhandlung um Rabatt. Jeder Verkäufer hat einen gewissen Rahmen innerhalb dessen er Rabatt geben kann – je nach eigenem Ermessen. Es erscheint willkürlich, da es stets variiert und keine allgemeingültigen Kriterien zu erkennen sind. Wären wir in einer Kundendatei erfasst und als Wiederverkäufer mit xx% Rabatt vermerkt, könnten wir mit dieser Angabe selbst unseren Vorteil ausrechnen und die Entscheidung treffen zu kaufen oder nicht. Planungssicherheit würde den Geist beruhigen. Doch es bleibt wohl bewusst beziehungsabhängig, etwas undurchsichtig und zeitaufwendig. Das Gefühl des Misstrauens schleicht sich ein, was ist wohlwollend, was übervorteilend, was gelogen und was wahr? Lächeln, gemeinsam etwas kühles Trinken und ein paar Witze reißen, dann verabschieden wir uns mit dem gelben Kostenvoranschlagszettel in der Hand und machen uns auf zum nächsten Baumarkt. Preisevergleichen. 10km liegen die beiden Geschäfte auseinander für die man 20 min rechnen würde. Doch der Hauptstadtverkehr vermag es auf 1,5 Stunden zu ziehen. Im schwarzen Auto versagt in der Mittagssonne die Klimaanlage und wir werden in Schweiß gebadet.  Im nächsten, etwas kleineren, Baumarkt beginnt derselbe Ablauf wieder von vorne. Im Vergleich  zum Verkäuferrabatt der uns als so exklusiv und „nur für Dieufort als treuen Freund“ deklariert wurde, sind hier manche Etikettenpreise bereits günstiger. Fühle mich veräppelt. Die Auswahl ist gering und manches was auf unserer Wunschliste steht ist nicht erhältlich. Auch hier pflegen wir Beziehungen und erhalten einen Kostenvoranschlag und Infos zur Verfügbarkeit im Lager. An manchen Tagen geht’s weiter zum dritten Baumarkt, doch dessen Preise hat Dieufort ich vor nicht allzu langer Zeit bereits eingeholt, so dass wir darin heute keinen Vorteil hätten. Bei einer kleinen Mahlzeit gehen wir die Kostenvoranschläge durch und entscheiden uns für die entsprechenden Produkte aus den verschiedenen Baumärkten. Nun müssten wir einen nach dem Anderen wieder abklappern, um den jeweiligen Einkauf zu tätigen. Doch um 16:00 schließen die Baumärkte, so dass wir es nur noch zu Einem schaffen. Kreditkartensysteme sind in dieser Branche noch nicht verbreitet, man bezahlt mit einem Scheck wenn man bereits vertrauenswürdiger Kunde ist, oder als Neukunde in bar. Der höchste Geldschein in Gourde entspricht weniger als 20 EUR. Nun kann man sich die Bündel vorstellen, die man mit sich herumträgt und die an der Kasse zeitaufwendig per Hand gezählt werden müssen. Bezahlt ist noch lange nicht geliefert. Alles läuft etwas langsamer und auch hier spart man Zeit wenn man sich am Lager durch ein Trinkgeld die Aufmerksamkeit der Arbeiter sichert. Eine auch in Deutschland in jedem Restaurant übliche Handlung. Für die Auslieferung ist es bereits zu spät. So rufen  wir unseren Fahrer an, der morgen früh um 5:00 mit dem kleinen Transporter von Gonaives losfahren wird, um die Waren abzuholen. Wenn alles gut klappt können wir dann alle gemeinsam morgen Abend zu Hause sein. Doch nicht selten übernachtet Dieufort mehrere Tage in der Hauptstadt weil nicht alles rund läuft oder eben noch zusätzlich Reifen zu besorgen sind oder etwas anderes zur Reparatur gebracht werden muss oder oder. Eines Tages stand er ungelogen 5 Stunden im Stau an der ein und derselben Stelle. Es konnte niemand erklären was passiert sei. Nicht überall empfiehlt es sich zu übernachten, zudem ist auf einen sicheren Parkplatz fürs Auto zu achten, wobei es zugleich natürlich nicht teuer sein sollte. Mir als Frau sind die Geldbündel und Scheckbücher ein Grund für spezielle Gebete, sowie der Zustand der Straßen und die vielen Unfälle, besonders bei Fahrten in der Dunkelheit ohne Straßenbeleuchtung. An Dieufort nagt der damit verbundene Stress seit sieben Jahren.  

Kompliziert obwohl es einfach gehen könnte?

Eine übersichtliche Internetseite mit den aktuellen Preisen, Angabe der Verfügbarkeit im Lager, nachvollziehbaren Rabattprozenten, sich als Kunde einloggen zu können und von zu Hause aus bereits die Bestellung vornehmen, per Kreditkarte zu bezahlen und nur noch in die Hauptstadt fahren zum Abholen oder gar alles zusammen geliefert zu bekommen – welch ein Traum.    
Ist es „nur“ Mangel an Struktur oder hat es ein System? Auf diese Art und Weise verteidigen die Großhändler ihr Monopol, dem Großteil der Bevölkerung wird  Zugang verweigert und die Beziehungsschiene fördert Korruption. Wer als Wiederverkäufer anständig seine Steuern zahlt und den Mindestarbeitslohn einhält, dem bleibt nicht viel Gewinn für sich übrig. 8-10% Gewinnspanne demotiviert. 
Die Personengruppe, die den Handel in dirigieren durch ihre Einfuhrmonopole und interne Preisabsprachen verteidigen ihre ererbten Rechte gegen initiative junge Unternehmer aus der mittelklassischen Bevölkerungsschicht.  Soziales Handeln kommt nicht vor, so wurden nach Hurrikan Matthew zu unserem Entsetzen sofort jegliche Holz- und Wellblechpreise enorm gesteigert. Anstatt den Landesgenossen zu helfen, profitieren stets die gleichen Kreise recht unverblümt. 

Wir bleiben unseren Zielen treu – auch wenn die Umstände schwierig sind. Es gibt für dieses Land keine anderen Lösungen wie lokale Arbeitsplätze, neue Standards und Partizipation der einfachen Bevölkerung. 

Unsere Haare ergrauen… 
Wir treten für Arbeit der lokalen Handwerker ein.  Doch für diese Ideale zahlt man hier seinen Preis. Das importierte Holz ist teurer als eine fertige Importtür aus Norwegen. Für jede Baustelle muss eine Balance gefunden werden zwischen dem Budget und unseren langfristig  Strukturverändernden Maßstäben.